So viel verdienen Flugbegleiterinnen

Das Gehalt der Flugbegleiterinnen

In der Vergangenheit war der Beruf Flugbegleiter ein Traumjob für junge Frauen und Männer. Heute werden diese Begleitpersonen in einem Flugzeug manchmal abfällig als Luftkellner oder Saftschubse bezeichnet. Die Mitarbeiter der Lufthansa verdienen wesentlich weniger, als es sich mancher Bürger vorstellt. Das Personal ist sehr häufig nicht zu Hause und übernachtet wird in Unterkünften, wo die Lufthansa einige Zimmer angemietet hat. Das Flugbegleiter Gehalt richtet sich danach, wie lange die Frauen und Männer für das Unternehmen tätig sind.

Die Einstiegsvergütung beträgt etwa 1450 Euro. Aller zwei Jahre kommt es zu einer Lohnerhöhung, bis die letzte Stufe von etwa 1700 Euro erreicht ist.

  • Einstiegsvergütung etwa 1450 Euro
  • höchste Gehaltsstufe etwa 1700 Euro

Neben diesem Grundgehalt werden Zuschläge für Nachtarbeit und ein Trennungsgeld von zu Hause gezahlt. Das sogenannte Abwesenheitsgeld liegt bei etwa 45 Euro pro Tag. Die einzelnen Beträge können nicht genau genannt werden, da es durch Tarifverhandlungen in diesem Bereich immer wieder zu Veränderungen kommt. Es gibt eine Fremdsprachenzulage, wenn mindestens drei Sprachen gesprochen werden. Englisch gilt als Voraussetzung, um in diesen Beruf einzusteigen.

Die Bewerbung als Flugbegleiterin

Wer sich für eine berufliche Laufbahn als Flugbegleiter entscheidet, kann seine Bewerbung bei der Lufthansa abgeben. Während der Ausbildung wird ein Betrag von 400 Euro als Entschädigung gezahlt. Erst nach erfolgreich bestandener Prüfung wird das Flugbegleiter Gehalt in der niedrigsten Stufe gezahlt. Nach 6 Monaten der Tätigkeit als Flugbegleiter haben die familiären Angehörigen die Möglichkeit, Flüge preiswerter zu buchen.

Die Lohndrückerei bei Neueinstellungen

Die Lohndrückerei ist auch an dieser Berufsgruppe nicht spurlos vorbeigegangen. So erfolgen Neueinstellungen nicht mehr bei der Lufthansa, sondern über eine Zeitarbeitsfirma. Die Flugbegleiter bekommen einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma. Das Personal wird für zwei Jahre an die Lufthansa ausgeliehen. Durch diesen Trick ist das Flugbegleiter Gehalt wesentlich weniger und die Arbeitszeiten sind gestiegen.

Für die gleiche Arbeit muss jetzt die Lufthansa weniger Geld für den Lohn ausgeben. Sind zwei Jahre vergangen, muss sich das Personal erneut bewerben und wird für weitere zwei Jahre verpflichtet. Allerdings steigt das Gehalt nicht an, sondern es wird jedes Mal mit der niedrigsten Gehaltsgruppe begonnen. Auch er Umfang für die Schulung der Flugbegleiter wurde bei der Zeitarbeitsfirma gekürzt. Das Schulungsprogramm beträgt jetzt nur noch 6 Wochen anstatt der üblichen 12 Wochen. Von den 3 Trainingsflügen wird bei der Zeitarbeitsfirma nur noch ein Flug durchgeführt. Bei einer Havarie ist davon auszugehen, dass die notwendigen Handgriffe nicht in der Form erledigt werden, wie es eigentlich erforderlich wäre.

Bei dieser Form der Ausbildung wird den Mitarbeitern nicht nur weniger Verhalten im Service beigebracht, sondern auch an der Sicherheit wird gespart.